China: Menschen verfolgt, gefoltert und getötet – weil sie meditieren德媒:在中国 人们被折磨杀害 因为他们打坐

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Seit 1999 ist Falun Gong in China verboten, nachdem die spirituelle Bewegung in den frühen 1990er-Jahren enormen Zulauf erhielt. Der Erfinder der Lehre, Li Hongzhi, kombinierte buddhistische Werte mit traditionellen Bewegungsabläufen aus dem Qigong. Er entwickelte damit eine moderne Verbindung zwei uralter Lehren. “Im Gegensatz zu anderen Religionen konzentriert sich Falun Gong auf körperliche Übungen und Meditation”, heißt es in einer Analyse des australischen Außenministeriums.
China verbietet Falun-Gong-Praxis
Millionen Menschen schlossen sich der Falun-Gong-Praxis an, was die chinesische Regierung als eine wachsende Gefahr wahrnahm. Nachdem mehrere Tausend Anhänger einen stillen Protest organisiert hatten, stufte die kommunistische Partei Falun Gong laut
“Amnesty International” als “Bedrohung für die soziale und politische Stabilität” ein. Die Bewegung wurde daraufhin zur “ketzerischen Sekte” erklärt und verboten. Dazu rief die Regierung einen neuen Sicherheitsdienst mit dem Namen “Büro 610” ins Leben, der die spirituelle Praxis eliminieren sollte.

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Sowohl der australische Bericht als auch die “Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China” weisen darauf hin, dass die Behörde außerhalb des Partei- und Regierungsrahmens agiert, somit über der Verfassung steht und deshalb auch Befugnis über Polizei und Justiz hat. Seit Beginn der Verfolgung sind laut “Amnesty International”Zehntausende Falun-Gong-Praktizierende willkürlich inhaftiert, gefoltert und misshandelt worden.
Falun-Gong-Anhänger für China “politische Gegner”
Nach der Festnahme müssen die Meisten bereits einige Monate in Gewahrsam verbringen, bevor sie einem Richter vorgeführt werden, wobei es sich laut der “Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong” um Schein-Prozesse handelt. Nahezu immer werden die Angeklagten für schuldig befunden. Bis zu sieben Jahren Haft droht den Verurteilten. Viele von ihnen landen in Arbeitslagern oder “Einrichtungen zur Umerziehung”.
Denn: “Die Regierung betrachtet Falun-Gong-Anhänger als politische Gegner”, stellte das australische Außenministerium fest. Nach Angaben der Organisation “Minghui“, die sich für die internationale Falun-Gong-Gemeinschaft engagiert, sind allein im Jahr 2019 rund 6000 Anhänger der spirituellen Bewegung verhaftet worden.
Misshandlungen und Folter
Nicht selten werden die Häftlinge brutal gefoltert. Die Methoden der chinesischen Regierung seien im Laufe der Zeit laut “Human Rights Watch” immer gewalttätiger geworden. “Schlafentzug, das erzwungene Verharren in Stresspositionen und andere Formen der körperlichen und geistigen Folter und anderweitiger Misshandlung”, zählt “Amnesty International” auf. Beispiele dafür veröffentlicht die Menschenrechts-Organisation immer wieder auf ihrer Internetseite. Unter anderem den Fall von Wang Xiuqing und ihre Tochter Qin Hailong, die man in einem Arbeitslager gefoltert hat. Aus den Aussagen der Frauen geht hervor, “man habe sie unter anderem mit Elektroschlagstöcken verprügelt, ihnen Faustschläge und Fußtritte am ganzen Körper versetzt und sie mit solcher Gewalt zu Boden geworfen, dass sie fast keine Luft mehr bekamen”.

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Dem Falun-Gong-Anhänger Guo Xiaojun hätten die Beamten bereits während seiner Verhaftung Schnittverletzungen zugefügt. Während seiner vierjährigen Haftstrafe habe man ihn mit Schlafentzug gequält. Regelmäßig erhält “Amnesty International” Berichte über Todesfälle in Gewahrsam. Der “Deutsche Falun Dafa-Verein” beziffert die Gesamtzahl der Foltertode seit Beginn der Verfolgung auf über 4000 Personen.
Systematischer Organraub in China
Um einiges höher schätzt der Verein die Zahl deren, die in Folge des Organraubs ihr Leben verloren haben. “Der Organraub an lebenden Falun-Gong-Praktizierenden ist ein systematisches Verbrechen der kommunistischen Regierung Chinas”, heißt es von der “Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong”. Mit Beginn der Verfolgung sei die Organtransplantationsindustrie des Landes explosionsartig gewachsen.
China habe einen enormen Spenderpool lebender Organe. Transplantationskliniken werben bis heute damit, jedes benötigte Organ innerhalb weniger Tage beschaffen zu können und bei jeder Operation mehrere Lebendorgane zur Verfügung zu haben.
Die Vorwürfe des Organraubs hat eine Untersuchung des China-Tribunals bestätigt. Dabei handelt es sich um ein unabhängiges Gremium von Anwälten und Experten, die einen möglichen Transplantationsmissbrauch untersuchen sollten. Über die schockierenden Ergebnisse berichtete 2019 unter anderem die Nachrichtenagentur “Reuters“. Es stehe “außer Frage”, dass der Organraub an Gefangenen “in erheblichem Umfang durch staatlich unterstützte oder anerkannte Organisationen und Einzelpersonen” stattgefunden habe.
China streitet Organraub ab
Die Falun-Gong-Anhänger seien “wahrscheinlich die primäre Gruppe für den Organraub”. Der Vorsitzende des Tribunals, Sir Geoffrey Nice, betonte, dass “sehr viele Menschen ohne Grund einen unbeschreiblich abscheulichen Tod gestorben sind”. Die chinesische Regierung hat alle Anschuldigungen abgestritten und auf ein neues Gesetz aus dem Jahr 2015 verwiesen. Dieses besagt, dass Transplantationsorgane nur noch auf freiwilliger Basis und nicht mehr von zum Tode verurteilten Häftlingen entnommen werden dürfen. Mehrere Menschenrechtsorganisationen und -Aktivisten, die die US-Regierung in ihrem “Bericht über Menschenrechte” zitiert, weisen jedoch darauf hin, dass die chinesische Regierung die Angaben zur Organspende und Organtransplantation fälschen würden.
Der chinesische Regisseur Leon Lee, der seit mehr als 15 Jahren in Kanada lebt, erfuhr von der Verfolgung und dem Organraub an Falun-Gong-Anhängern erst, nachdem er seine Heimat verlassen hatte. Das habe ihm die Augen für die strenge Kontrolle des Informationsflusses in China geöffnet, sagte er dem kanadischen Rundfunk. Um mehr Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, hat Lee ein halbbiografischer Spielfilm über das Vorgehen der chinesischen Regierung gegen einen Falun-Gong-Anhänger gedreht. Der Streifen läuft momentan in den Kanadischen Kinos. In naher Zukunft soll der Film auch in Deutschland zu sehen sein.
Quellen: “Amnesty International”, “Amnesty International“, “Amnesty International“, Australian Government, Canadian Broadcasting Corporation, “Deutscher Falun Dafa-Verein“, “Falun Dafa Informationszentrum“, “Human Rights Watch“, “Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China“, “Minghui“, “Reuters“, U. S. Department of State
德媒:在中国 人们被折磨杀害 因为他们打坐

2022年3月16日,德国目前最大的时事社会生活杂志媒体《亮点》周刊,以“中国:人们被迫害、折磨和杀害——因为他们打坐”为题,报导了关于在中国持续发生的人权迫害情况:法轮功学员被迫害,甚至是被系统性的活摘器官。
文章开头便介绍提到:“法轮大法,又称法轮功,是一种基于真善忍价值观的修炼功法,这种功法有有助于身心健康。但这么样一件看似平和简单的事情,在中国却遭到严厉的打压。”
“近20年来,法轮功学员遭到中共的迫害、逮捕、酷刑和杀害。据估计,其中有成千上万的人成为活摘器官的受害者。”
文章阐述了法轮功的发展以及后来的情况。法轮功在1990年代初期的中国大陆获得了广大的欢迎,但是在1999年之后却被禁止了。
由于有数百万人加入了法轮功修炼的行列,中国政府便将其视为日益严重的威胁。根据“国际特赦组织”(Amnesty International)报导,在近万名法轮功学员进行了一次无声的请愿活动后,中共将法轮功定性为“对社会和政治稳定的威胁”。随后,宣布法轮功为“邪教”而禁止。此外,为镇压法轮功,中共还创建了一个名为“610办公室”的机构,用以消灭法轮功。
据悉,610办公室在党和政府框架之外运作,凌驾于宪法之上,因此对警察和司法机构拥有权力。据“国际特赦组织”称,自迫害开始以来,已有数万名法轮功学员遭到任意拘留、酷刑和虐待。
大多数被抓捕的法轮功学员在见到法官前都必须先被关押几个月,才能出庭进行一场如同“追查迫害法轮功国际组织”所指称的假审判,而且法轮功学员总是被判有罪,绝大多数最终被关进劳改营或被送去洗脑班转化。
此外,被关押后随之而来的便是酷刑折磨。“人权观察”就提及“随着时间的推移,中共变得越来越暴力。”而“国际特赦组织”则指出遭到的折磨有“剥夺睡眠,被迫保持身体高度紧张的姿势,以及其他形式摧残身体和精神的虐待”。这些案例不断被人权组织发布在网站上,如“国际特赦组织”就曾举出这样的案例:法轮功学员王秀清和女儿秦海龙在中国黑龙江省哈尔滨市前进劳教所遭受酷刑,受尽折磨。
据德国法轮大法学会称,自迫害开始以来,因酷刑致死的总人数已超过4000人。此外,该学会还指出,被活摘器官而死亡的人数更多。“追查迫害法轮功国际组织”说:“活摘法轮功学员器官是中共的系统性犯罪”,而且随着迫害开始之后,中国的器官移植产业便开始蓬勃发展。
根据调查结果显示,中国存在一个巨大的活人器官供体库;移植医院至今还在宣传,他们可以在几天内获得任何需要的器官,而且每次手术都有几个活体器官可以使用。
这个指控也被中国法庭(China Tribunal)所证实。中国法庭是一个由律师和专家组成的独立小组。该法庭最终裁决说,在中国,从良心犯人身上活摘器官已经进行了多年,法轮功学员一直是器官供应的来源,而且可能是主要来源。法庭主席杰弗里・尼斯爵士强调,许多人无缘故无在难以描述的令人发指的残酷交易中死亡。
文章中最后提及,尽管中共对所有的指控进行了否认,但美国政府在其“人权报告”中指出,中共正在伪造有关器官捐赠和移植的信息。
责任编辑:李文涵
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